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Wer schön sein will, muss leiden?

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Wir alle wissen, dass Mode eine Menge Dinge sein kann: spannend, kommunikativ, verrückt, nachhaltig, aber allem voran macht sie uns eine Menge Spaß! Aber nicht alles, was toll aussieht, ist auch gesund. Die Mode bringt uns manchmal dazu, Sachen zu tragen, die uns eigentlich gar nicht gut tun. Darum: Aufpassen – und nicht übertreiben! Die Zeiten, als Frauen so enge Korsetts tragen mussten, dass sie kaum atmen konnten und gelegentlich in Ohnmacht fielen, sind  glücklicherweise vorbei. Aber auch das, was wir uns heute modemässig antun, ist nicht immer wirklich der Gesundheit zuträglich! Schaut Euch hier vier böse Mode-Angewohnheiten an, über die frau bei der nächsten Gelegenheit ruhig ein- oder zweimal mehr nachdenken könnte.

1. ENGE KLEIDUNG

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Die Erfindung der Shapewear war phänomenal und hat uns Frauen schon in der ein oder anderen Situation einen guten Dienst getan. Doch enge Kleidung, Skinny Jeans und das ständige Einziehen des Bauches sind sehr gesundheitsschädlich. Für einen Moment – Achtung, Foto –  mal schnell die Luft anzuhalten und den Bauch zu straffen, ist natürlich nicht verboten, aber zum Beispiel der High-Waist-Trend mit zu engen Jeans kann auf Dauer dazu führen, dass sich die Atmung verändert. In den Bauch zu atmen füllt die Lungen mit ausreichend Sauerstoff und so werden die Konzentration und letzten Endes die Durchblutung gefördert. Doch wenn der Bauch immer eingeengt wird, atmet man irgendwann vermehrt oder gar völlig über die Brust ein und das führt zu Verspannung im Körper, was wiederum verantwortlich sein kann für Schulter- und Nackenbeschwerden, Depressionen, Kopf- und Bauchschmerzen und Angstzustände.

2. HIGH HEELSmitStil.net das Online Lifestylemagazin_Thema_Mode und Gesundheit_High Heels

Beim Laufen auf der vorderen Fußpartie wird der ganze Körper etwas mehr nach vorn gebeugt. Um das auszubalancieren, drücken wir Frauen den Rücken mehr durch. Wir wirken also nicht nur größer mit den schönen hochhackigen Schuhen, sondern haben auch gleich einen aufrechteren Gang. Und das macht sexy! Das Laufen auf hohen Absätzen hat schon manche Frau selbstbewusster gemacht und Männern den Kopf verdreht. Doch für die Wirbelsäule ist diese Belastung nicht gut und so kann es bei konstantem Laufen auf High Heels zu Problemen mit den Füßen, wie zum Beispiel dem Hammerzeh, oder auch schmerzhaften Verschiebungen der Hüfte und Arthritis kommen. Ausserdem verkürzt das Gehen auf Killerabsätzen mit der Zeit die Wadenmuskulatur – wer nicht abwechselt, kann irgendwann auf flachen Schuhen gar nicht mehr richtig gehen!

3. IT-BAG HERUMSCHLEPPENmitStil.net das Online Lifestylemagazin_Thema_Mode und Gesundheit_Bag

Was wären wir Frauen ohne unsere geliebten Handtaschen? Sie sind nunmal das größte Accessoire, das wir am Körper tragen können, also muss es auch gebührend in Szene gesetzt werden. Noch dazu hat die Handtasche einige praktische Vorteile, also wie könnte man sie nicht verehren? Doch eigentlich sind die Messenger-Bags, Tote Bags, Weekender und Co. schlecht für unsere Haltung. Denn je größer die Tasche, desto mehr Dinge finden wir, um die Tasche zu füllen. Es ist unser Bedürfnis, immer auf alles vorbereitet zu sein – frau weiß ja nie was so passiert – und schon wiegt die Tasche so viel wie ein Kleinkind. Denn das Tragen auf einer Schulterseite mit einem längeren Henkel oder auch das Beschweren einer Körperseite durch das Halten in der Hand können auf Dauer Haltungsschäden hervorrufen. Durch die ungleichmäßige Gewichtsverteilung kann es neben  Nacken- und Schulterschmerzen, sogar zu Verschiebungen der Knochen und Muskeln kommen. Im schlimmsten Fall kommt es dazu, dass genau diese Schulter sich besonders ausprägt und nicht mehr auf der gleichen Höhe sitzt wie die andere. Und das ist dann alles andere als schön. Damit es aber nicht soweit kommt, sollten wir alle hin und wieder mal zu einem Rucksack greifen. Oder noch besser und einfacher:  die Tasche einfach nicht so voll füllen. Denn sind wir uns mal ehrlich, haben wir schon jemals alles benötigt, was wir so mit uns herumtragen?

4. DER FALSCHE BHmitStil.net das Online Lifestylemagazin_Thema_Mode und Gesundheit_BH

Eine junge Frau mit einer kleinen Brust kann es sich sicherlich aussuchen, ob sie einen BH trägt oder nicht. Aber spätestens bei sportlichen Aktivitäten wird auch sie von einem guten Sport-BH profitieren. Tatsache ist, dass in den westlichen Industrieländern über 90 Prozent der Frauen BHs tragen, der BH ist fester Bestandteil unserer Bekleidungskultur. Aber die Mehrzahl der Frauen trägt einen BH, der nicht passt oder ungeeignet ist. In diesen Fällen büßt ein BH seine günstigen Wirkungen auf Bewegungsapparat und Brust ein und wird zum Gesundheitsrisiko. Worauf sollten wir Frauen also bei der Wahl unseres BHs achten? “Frauen sollten einen BH tragen, der die Brust komplett umschließt. Bei einem Bügel-BH ist es wichtig, dass der äußere Bügel bis an die vordere Achselhöhlenlinie reicht. Der innere Bügel sollte vorne zwischen den Brüsten auf der Haut aufliegen und nicht abstehen. Die Frauen müssen sich in ihrem BH wohlfühlen, es darf nichts drücken, kneifen oder einschneiden.”, so Dr. med. Hans-Ulrich Krüger. “Frauen mit einer Körbchengröße von B aufwärts sollten, wenn sie in Bewegung sind, immer einen BH tragen und ihre Brüste stützen. Und zwar nicht aus medizinischen, sondern aus kosmetischen Gründen. Die Brust ist letztendlich nur eine Hautausstülpung, die mit Fett- und Bindegewebe gefüllt ist, in dem die Drüsenzellen eingebettet sind. Durch die Schwerkraft wird diese nach unten gezogen, das Bindegewebe wird ausgeleiert.” – Wer möchte schon gerne einen Hängebusen haben? – “Ein BH hält die Brust darüber hinaus von der Haut fern, die darunter liegt. Liegt die Brust auf, wird es an dieser Stelle feucht; und es kann zu Pilzerkrankungen kommen. Die Brust sollte deshalb immer vollständig im Körbchen liegen.”

Man muss nicht auf alle modischen Eigenheiten verzichten – wie immer gilt: die Mischung machts! Und zwar nicht nur interessanter, sondern auch angenehmer und gesünder für unseren Körper. Ich schmeiß mich jetzt mal in meine Jogginghose und meine Ugg-Boots;  den BH lass ich übrigens auch zu Hause. Hang loose und schönen Sonntag wünscht Euch IRENE!

Fotocredits:

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Stephanie

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