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And the Oscar goes to…

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Bereits seit 1929 werden die wohl begehrtesten Film-Preise der Welt verliehen – die Oscars. Heuer findet am 2. März die 86. Verleihung der goldenen Statuetten statt. Wagen wir einen kleinen Rückblick.

Am 16. Mai 1929 kam es zur ersten Verleihung der goldenen Statuetten. Vom Glamour, den das Event heutzutage ausstrahlt, war die damalige Veranstaltung allerdings meilenweit entfernt. Die Gewinner standen bereits Monate zuvor fest und hatten sich die Statuen teilweise schon abgeholt. Auch fanden sich nur wenige Stars und Pressevertreter im Blossom Room des Hollywood Roosevelt Hotels ein. Entsprechend zügig wurde auch die Verleihung abgewickelt: in der Rekordzeit von vier Minuten 22 Sekunden.

Damals trug das kleine Goldmännchen übrigens noch nicht den Namen Oscar, wobei umstritten ist, wie die Statuette zu ihrem Titel kam. Die verbreitetste Geschichte ist, dass Margaret Herrick, die Bibliothekarin und spätere Direktorin der Academy, sich an ihren Onkel Oscar erinnert fühlte. Beim Anblick des Goldjungen soll sie gesagt haben: “Der sieht ja aus wie mein Onkel Oscar!” Und in der Historie des Oscars kann man nachlesen, dass Margaret Herrick tatsächlich einen Onkel namens Oscar hatte. Die Academy verwendete den Spitznamen jedenfalls 1939 zum ersten Mal offiziell.

Die 34,4cm kleine Oscar-Statue stellt einen Ritter dar, der ein Schwert hält und auf einer Filmrolle steht. Die 5 Speichen der Filmrolle stehen für die 5 Original-Abteilungen der Academy: Schauspieler, Regisseure, Produzenten, Techniker und Autoren. Unter der millimeterdünnen 24-Karat-Goldhaut befindet sich ein massiver Nickel-Kupfer-Silber-Leib, der dem Oscar zu seinem Gewicht von 4,25 kg verhilft. Der reine Materialwert der Oscar-Statue beträgt ca. 300 Dollar. Dies ist zumindest der Preis, den die Academy jährlich pro Exemplar an die R.S. Owen Company, den Hersteller der Oscar-Statuen aus Chicago, bezahlt.

Heute findet die Verleihung im “Dolby Theatre” statt, das nur einen Straßenblock vom historischen Roosevelt Hotel entfernt liegt. Die dortigen 3.270 Sitze sind heiß begehrt. Selbst unter den rund 6.000 Mitgliedern der Oscar-Akademie muss das Los über die Teilnahme entscheiden.

Neben den eleganten Designerroben der Frauen, den schlimmsten Fashion-Fauxpas und natürlich den Gewinnern und Verlierern des Abends darf bei den “Oscars 2014” aber vor allem eins nicht fehlen: Humor. Das Publikum soll sich amüsieren und die Glitzerwelt Hollywoods feiern. Bei den diesjährigen Oscars wird eine Frau für gute Laune sorgen: Ellen DeGeneres. Die ausschließlich Hosen tragende Schauspielerin und Moderatorin darf bereits zum 2. Mal durch den Abend führen.

Wir können uns auf Frauenpower und einige witzige Einlagen freuen. Wer live dabei sein möchte, der kann am kommenden Sonntag um 01:00 den Fernsehsender Pro7 einschalten. Ab da berichtet Steven Gätjen – übrigens der einzige deutsche Reporter am Roten Teppich – aus L.A.

Bildercredits:

www.apartmenttherapy.com,  www.stylecaster.com,  www.dustjacket-attic.com,  www.thisisglamorous.com,  www.styleunveiled.com,  www.studiodiy.com,  www.etsy.com,  www.imdb.com,  www.shop.nordstrom.com,  www.theglitterguide.com, www.bellenews.com

Beitragsbild: www.allmystery.de

Stephanie

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