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Jungle Fever

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Ab und an habe ich eine Schwäche für Teile, die eher „don’t“ als „do“ sind.
Es ist aus Plastik? Es leuchtet? Neon? Mit Animalprint oder besser noch mit Blümchen und Flamingos? Her damit!

Blumen gehen sowieso immer. Ganz besonders natürlich im Frühling (und man soll ja die Hoffnung nicht aufgeben, dass dieser auch kommen wird). Hier sind sie Dauermieter und verteidigen jedes Jahr aufs Neue ihren Platz auf Kleidern, Röcken & Co. Die Wald- und Wiesen-Blumen bekommen 2014 aber neue Nachbarn. Und zwar von tropischen Prints! Die exotischen Pflanzen sorgen für echtes Südsee-Feeling und pflanzen sich großzügig auf die neue Sommermode. Kleider, so schillernd wie das Federkleid eines Kolibris, Stoffe, die wie Wasserfälle im Urwald über den Körper fließen.

So. Soviel zum Jungle Fever. Und was ist mit dem richtigen Jungle, dem echten Jungle?

Der Amazonas-Regenwald ist der größte verbliebene Regenwaldblock der Erde. Er erstreckt sich über neun Staaten Südamerikas. Den weitaus größten Anteil hat Brasilien mit einer Landfläche größer als Westeuropa.

Dank dem wwf weiß ich jetzt, dass dort über 40.000 Pflanzenarten, 427 Säugetierarten, 1.294 Vogelarten sowie über 3.000 verschiedene Fischarten leben. Dabei sind viele Gebiete im Regenwald von Amazonien noch nahezu unerforscht. Des weiteren ist Amazonien zugleich ein Lebensraum für Menschen: Rund 320 unterschiedliche indigene Bevölkerungsgruppen leben hier, häufig noch auf sehr traditionelle Art und Weise.

Das ist vielleicht für viele von Euch neu. Nicht neu ist leider die Tatsache, das der Regenwald langsam aber sicher stirbt. In den letzten Jahrzehnten sind in Brasilien bereits ca. 20 Prozent der Regenwaldflächen für immer vernichtet worden. Und Abholzung, Brandrodung und andere schwerwiegende Eingriffe schreiten weiter rasant voran.

Im Jahr 2011 hat Kult-Designerin Vivienne Westwood tief in ihr Geldbörsel gegriffen. Sie hat 1 Mio. Pfund, nicht Euro, sondern Pfund, gestiftet für das NGO Cool Earth. Ich mag Vivienne Westwood, auch wenn ich mit ihrer Mode manchmal wenig anzufangen weiß. Diese Frau rockt den Regenwald. Cool Earth ist übrigens eine Organisation, die 2007 in Großbritannien gegründet wurde. Cool Earth steht in direkter Zusammenarbeit mit den örtlichen Gemeinden und macht es privaten Sponsoren möglich ein Stück Regenwald direkt mit Spenden zu schützen, um damit dem Klimawandel vorzubeugen und den Lebensraum von rund 350 Millionen Menschen zu erhalten. Bis heute konnte die Organisation bereits 810 km² Regenwald retten. Wer sich noch detaillierter informieren möchte, dem lege ich coolearth.org ans Herz.

Vielleicht sehen wir uns ja demnächst auf einer Charity-Party zugunsten des Regenwaldes. Ich bin die mit dem Kleid mit den Jungle-Prints – frei nach dem Motto: Palme trifft auf Papagei.

P.S.: Was bedeutet eigentlich Jungle Fever? Ich hab das mal gegoogelt, und siehe da, es heißt: “Attraction between people of different race”. Wieder was dazu gelernt!

“She’s gon black guy crazy
He’s gone white girl hazy
They got jungle fever”

Stevie Wonder.

Fotocredits:

www.fanpop.com, www.windlost.blogspot.co.atwww.beautylish.com, www.sulia.comwww.img2.imagesbn.comwww.elfsacks.comwww.nationalgeographic.com

Beitragsbild: www.fineartamerica.com

Stephanie

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