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In der Dunkelheit blüht Jasmine

Blue Jasmine_Beitragsbild (1)

Woody Allen hat sein neues Werk fertig gestellt. Nach New York, London, Barcelona, Paris und Rom rückt Woody Allen nun San Francisco in wunderbares Filmlicht und schrieb dabei Cate Blanchett ihre Oscar-reife Darstellung der Jasmine auf den Leib. Verwöhnt, unwissend, ausgebrannt und labil: Im Film „Blue Jasmin“ spielt sie die High-Society-Dame Jasmine, von Beruf Ehefrau eines Gauners. Als dessen krumme Geschäfte auffliegen stürzt Jasmine vom Luxushimmel in die harte Realität der Bourgeois. Der Film zeichnet die persönliche Tragödie der New Yorkerin nach, die sich auf einmal in völlig anderen Umständen wieder findet und an diesen zu scheitern scheint.
Als Zuschauer schwankt man zwischen Mitleid und Abscheu für Jasmine, eine Achterbahn der Gefühle, wie sie auch Jasmine selbst erlebt. Gegenwärtig ist ihr Wunsch, ihr altes Leben wieder zu erlangen. Doch wie Woody Allen selbst einst sagte: „Manche Menschen bleiben arm, weil sie alles daran setzen, als reich zu gelten.“

Nachdem ihr Ehemann Hal (Alec Baldwin) wegen Betrugs festgenommen und das gemeinsame Vermögen beschlagnahmt wurde, sieht sich Jasmine (Cate Blanchet) gezwungen, ihr komfortables Leben in Manhattans Upper-Class aufzugeben und nach San Fransisco in die kleine Mietwohnung ihrer Schwester Ginger (Sally Hawkins) zu ziehen. Dort angekommen, kann sie die Fassade der unnahbaren Pragmatikerin dank eines umfangreichen Cocktails verschiedener Antidepressiva gerade noch aufrecht erhalten, doch ihre Schwester ahnt, dass sie am Ende ihrer Kräfte sein muss. Um ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen, nimmt Jasmine widerwillig eine Stelle als Empfangsdame in einer Zahnarztpraxis an und muss dort die unbeholfenen Annäherungsversuche ihres Chefs Dr. Flicker (Michael Stuhlbarg) über sich ergehen lassen. Als sie den erfolgreichen Diplomaten Dwight (Peter Sarsgaard) kennenlernt, blitzt ein Funken Hoffnung vor Jasmines Augen auf, denn schnell erkennt sie: Der bald für ein politisches Amt kandidierende Dwight braucht eine vorzeigbare Frau.

Wie Cate Blanchett desolat in ihrer cremefarbigen Chanel-Uniform durch die Straßen stolpert und mit sich selbst redet; wie sie ihre blauen Augen mit Tränen des Selbstmitleids füllt; und wie sie aus jeder Pore die Wodka- Depression atmet – das muss ihr erst einmal jemand nachmachen.
Los, Mädels, ins Kino mit Euch!!

 

Hier findet ihr den Link zur Kinoübersicht! Ab 15.11.2013 ist der Film in den Wiener Kinos zu sehen! Viel Spaß!

 

Bildercredits: athenacinema.comhollywoodandme.blogspot.co.atvogue.comfilmtrout.com

Stephanie

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